Raiffeisenbanken im Mostviertel feierten Auftakt zum Jubiläumsjahr.

200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

Zeillern, 9. Jänner 2018. Mit einem großen Fest im Schloss Zeillern läuteten die Raiffeisenbanken im Mostviertel am 9. Jänner 2018 das Jubiläumsjahr „200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen“ ein. Zahlreiche Spitzenrepräsentanten von Raiffeisen sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft feierten den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und sein Lebenswerk, das bis heute hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz hat.

„Raiffeisen Niederösterreich-Wien ist der beste Beweis dafür, wie stark die Ideen und das Lebenswerk eines einzelnen Mannes bis heute unser Leben und Wirtschaften prägen“, erklärte der Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Mag. Erwin Hameseder. „Raiffeisen NÖ-Wien ist heute ein unverzichtbarer Arbeitgeber, Steuerzahler und Investor, der tausende Arbeitsplätze sichert. Mit knapp 1 Mio. Kunden und einem Marktanteil von 43 Prozent sind die 58 Raiffeisenbanken der wichtigste Finanz-Nahversorger in Niederösterreich. Gemeinsam mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und ihren Beteiligungen sind sie ein zentraler Impulsgeber für die regionale Wirtschaft“, so Hameseder.

Landeshauptfrau-Stv. Dr. Stephan Pernkopf betonte, wie wichtig das Genossenschaftsmodell und der Zusammenhalt in der Region sind. Dabei dankte er Raiffeisen für alles, was in Niederösterreich gemeinsam erreicht wurde und stellte einmal mehr eine ökosoziale Marktwirtschaft in den Vordergrund. Der Vordenker im ländlichen Raum bekräftigte sein Bekenntnis zu Europa, betonte aber auch, dass wieder mehr Vertrauen anstelle von Kontrollwahn gefragt sei: „Unser Ziel ist es, dass man sich hinkünftig wieder mehr in die Augen als auf die Finger schaut“, so Pernkopf.

Die Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, zitierte Victor Hugo: „Nichts ist so stark, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“ Der Ur-Genossenschaftsgedanke des Teilens sei im weitesten Sinne auch das Erfolgsmodell von Smartphones, die im letzten Jahrzehnt die Welt maßgeblich verändert haben. Die Ministerin verwies darauf, dass die Chancengleichheit zwischen dem ländlichen Raum und großen Städten sowie urbanen Zentren weiter verbessert werden muss. Darüber hinaus müsse man Veränderungen positiv gegenüber stehen und jungen Leuten Perspektiven bieten. Eine Klimastrategie und der Ausbau erneuerbarer Energie sind der Ministerin ebenso wichtig wie der Paradigmenwechsel vom Billigstbieter zum Bestbieter, wobei der Fokus verstärkt auf qualitative, regionale Produkte gelegt werden soll. Köstinger unterstrich ihr Bekenntnis zur Subsidiarität: „Großes muss auch im Großen gelöst werden, Kleines aber im Kleinen.“ Dabei spannte sie erneut den Bogen zur Genossenschaft.

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Bundesministerin Elisabeth Köstinger bei der Gesprächsrunde über die Bedeutung von "gestern und morgen" des genossenschaftlichen Gedankens.


Raiffeisenbanken im Mostviertel

Raiffeisen ist mit sieben eigenständigen Raiffeisenbanken und 76 Bankstellen im Mostviertel vertreten und betreut dort rund 185.000 Kunden.

Die Raiffeisenbanken im Mostviertel befinden sich ausschließlich in regionalem Besitz und haben somit einen wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung der Region Mostviertel. Rund 85.000 Raiffeisen-Mitglieder können sich nicht nur auf einen starken Partner verlassen, sondern sind auch Teil einer starken Wertegemeinschaft, für die nachhaltiges Wirtschaften ebenso selbstverständlich ist wie die Förderung regionaler Angebote und Vorteile.

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie auf mostropolis.at